Heute kommt der wohl wichtigste Post, der Abschluss einer langen Reise und der Lohn für einen harten, steinigen und schweren Weg.

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Immer wieder gab es im Laufe der Zeit auf meinem Blog einen Beitrag zu meinem Abnehmweg, immer dann wenn ein weiterer Meilenstein geschafft war. Trotzdem befand ich mich weiterhin auf der Reise zum Normalgewicht, zu einem Körper in dem ich mich wohl fühle, zu einem gesunden Gewicht und einem Spiegelbild, dass mir gefiel. Es is nun schon eine ganze Weile her, dass ich die Abnahme von 40kg geknackt habe (31.01.2016) und es hat sich seit dem im Spiegelbild so einiges wieder getan – trotzdem möchte ich euch gerne rückblickend meine gesamte Geschichte noch mal erzählen:

Ich habe zwischen meinem 17. und 19. Lebensjahr rund 30 kg zugenommen, ohne dass sich meine Ernährung groß geändert hat. Vielleicht ist es mir auch nicht aufgefallen, aber ich habe gemeinsam mit meiner Familie gegessen (die alle normalgewichtig sind) und war auch nie jemand, der vor dem Kühlschrank gestanden hat um seinen Frust zu stillen.

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Ich habe immer wieder Diäten probiert und auch mal mehr mal weniger Sport – aber geholfen hat das alles nichts. Das Problem an Diäten ist der Verzicht und der nur kurzweilige Erfolg. Diäten sind etwas für 3-4 kg vor dem Sommerurlaub oder um in das neue Kleid für die Hochzeit zu der man eingeladen ist zu passen. Bitte lasst die Finger von Diäten, sie kosten euch nur Nerven und bringen euch am Ende sogar noch mehr Kilos.

Mit 22 habe ich meinen Frauenarzt durch meinen Umzug nach Bremen gewechselt und mit ihm ein ziemlich ernstes Gespräch geführt. Er hat versucht mit deutlich zu machen, dass ich so nicht weiter machen kann. Ich habe ihm berichtet, dass viele Versuche schon erfolglos verlaufen sind und es wurde ein Diabetestest gemacht. Dabei kam heraus, dass ich Prä-Diabetes habe.
Dies wird auch als Insulinresistenz bzw. Vorstufe der Diabetes bezeichnet. Sehr viele Menschen leiden darunter, da es jedoch bis auf Übergewicht keine weiteren Symptome gibt, wird es in 90% der Fällen nicht erkannt & somit auch nicht behandelt. Bei der Prä-Diabetes produziert die Bauchspeicheldrüse ununterbrochen Insulin, somit ist der Insulinspiegel konstant hoch im Blut. Der Körper erhält das Signal, dass genug Zucker im Blut ist & geht somit die Fettpölsterchen nicht an und speichert sogar noch zusätzlich Energie im Fett. Irgendwann ist die Bauchspeicheldrüse dann erschöpft, produziert kaum bis kein Insulin mehr und man bekommt Diabetes. Mein Glück war es, dass ich diese Diagnose frühzeitig erhalten habe und nun Tablette dagegen bekomme. Das Gute an dieser Vorstufe der Diabetes ist, dass man durch das Erreichen des Normalgewichtes eine Chance auf Regeneration der Bauchspeicheldrüse hat und somit nie (oder erst in vielen Jahren) auf zusätzliche Insulinspritzen angewiesen ist.
Ich habe begonnen auf Kohlenhydrate zu verzichten (Brot, Reis, Nudeln) & habe nie die Kohlenhydratmengen berechnet oder Kalorien gezählt. Ich habe auch Obst und Möhren und Mais gegessen und bin 2x die Woche ins Fitnessstudio gegangen, habe aber fast nur Cardio gemacht. Binnen einigen Monaten hatte ich auch 25 kg abgenommen – ich vermute rückblickend aber, dass das nicht zwingend an dem Verzicht von Kohlenhydraten lag, sondern an der generellen Ernährungsumstellung und auf die deutlich geringere Kalorienzufuhr als bisher. Vorher waren 250g Nudeln (roh!) kein Problem für mich und Dinge wie helle Brötchen / Brot standen auch täglich auf dem Speiseplan.
Da war ich natürlich mächtig stolz & habe mich auf meinen Lorbeeren ausgeruht. An den Jojo-Effekt habe ich nicht gedacht, ich habe mein Leben genossen, war wieder glücklich vergeben & habe auch zu viel in den Tag gelebt. Zack waren 15kg wieder drauf.

Im Oktober 2013 habe ich mich dann entschieden, dass sich etwas ändern muss. Bis es aber so richtig klick gemacht hat, hat es noch mal 3 Monate gedauert.
Am 31.12.2013 war ich gemeinsam mit meinem Freund essen. Neben uns saß ein älterer Herr mit zwei Damen, der wohl sehr von sich überzeugt war und auch lauthals über andere Gäste geredet hat. Irgendwann sagte er über mich, dass ich besser nur Salat essen solle, weil ich so dick bin. Das hat mich so verletzt, dass ich keinen Hunger mehr hatte und der Abend für mich gelaufen war. Am 01.01.2014 habe ich dann beschlossen, dass 2014 mein Jahr wird. Ich habe mir gesagt: „Ich möchte nicht mehr so aussehen, ich möchte beim shoppen nicht mehr auf Größe 44 zurück greifen müssen und mir nicht mehr 5x überlegen, ob ich darin nicht wie eine Presswurst aussehe. Ich wollte beim Tragen einer Kiste Wasser über 500m nicht mehr in ein Sauerstoffzelt müssen oder mich vor meinen schlanken Freundinnen verstecken.“

Foto 20.05.16, 13 02 06Vorher-Bilder Ende 2013

Ich habe von dem einen auf den anderen Tag angefangen mich gesund zu ernähren und regelmäßig Sport zu machen und gleichzeitig begonnen meinen Weg auf Instagram zuteilen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits 14kg verloren (von 103 auf 90kg).

Zunächst habe ich es noch 8 Wochen mit Weight Watchers probiert, aber recht schnell gemerkt, dass diese Form der Ernährung nichts für mich ist. Das tägliche Punkte zählen hat mich enorm unter Druck gesetzt, ich habe überall nur noch Punkte gesehen und habe versucht den gesamten Tag Punkte zu sparen, damit ich Abends noch genügend übrig hatte für Nudeln oder Brot oder auch Süßigkeiten. Auch der wöchentliche Wiegetag hat mich zunehmend unter Druck gesetzt – ich mochte am Abend vorher nichts mehr essen, damit das Ergebnis möglichst positiv ausfiel. Als mein Freund mir sagte, dass ich jeden Tag unglücklich aussehe und keinen Spaß mehr am Leben verspüren würde habe ich die Reißleine gezogen und mich bei Weight Watchers abgemeldet. Gleichzeitig habe ich mit Homeworkouts begonnen, habe mir einige DVDs von Jillian Michaels gekauft sowie Hanteln und eine Matte und habe zuhause einfach drauf losgelegt.

blogger-image-1325833234.jpgVorher 2010, Nachher März 2014

 

Dann entschied ich mich wieder mit Low Carb zu beginnen. Damit hatte ich schon große Erfolge erzielen können 2013 und für meine Insulinresistenz war dies zu dem Zeitpunkt sowieso die beste Ernährungsform. Dieses Mal wollte ich das ganze aber akribischer verfolgen und nicht nur intuitiv essen. Ich habe mich im Internet schlau gemacht, wie Low Carb tatsächlich funktioniert und habe mich gleichzeitig über den Kalorienverbrauch & das nötige Defizit zum Abnehmen informiert. Außerdem habe ich mir viele Blogs rausgesucht, die tolle Low Carb Rezepte posten und viele Instagram-Profile auf denen ich mir Inspirationen holen konnte. Der Erfolg blieb dieses Mal mit Low Carb aber völlig aus. Rückblickend vermute ich, dass ich 2013 den großen Erfolg mit Low Carb aus einem einfachen Grund hatte: die generelle Ernährungsumstellung und deutlich weniger Kalorien als die Jahre davor.

Durch die vielen Diäten und den dicken Jojo-Effekt hatte ich meinen Stoffwechsel zwischenzeitlich völlig zerstört, sodass ich für die ersten paar Kilos schon unheimlich lange brauchte und mich abrackern musste. Im April 2014 ging dann gar nichts mehr & nachdem ich wochenlang von einem Arzt zum anderen Arzt rannte, es mir seelisch immer schlechter ging und ich täglich bei dem Schritt auf die Waage geweint habe, wurde im Juni eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt (mehr zu diesem Arztmarathon und meinen Erkrankungen hier: es ist nicht alles gold was glänzt!) Damit kann man zwar generell abnehmen, jedoch sehr langsam und man muss genau eingestellt werden auf die Tabletten und dies kann teilweise sehr lange dauern. Ab August ging es dann wieder weiter, zwar immer noch schleppend aber jedes Gramm weniger ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ich habe angefangen meine Ernährung auf Kohlenhydrate umzustellen und habe mich mit Kalorien zählen auseinander gesetzt, nebenher habe ich weiter meine Homeworkouts gemacht.

IMG_4393Vorher 2009, Nachher Oktober 2014

Ende November 2014 habe ich dann die 79kg erreicht und bereits die 24kg Abnahme voll gemacht. Zur selben Zeit habe ich von Live it. Lift it. gehört & mich dafür entschieden, dass ich etwas Neues ausprobieren möchte. Ich dachte mir: „okay, irgendwie jeder macht irgendein Programm – wieso nicht auch du? Vielleicht bringt es den entscheidenden Erfolg!“Also habe ich Ende November das Home-Programm begonnen bis ungefähr Mitte Februar ’15. Rückblickend war das ganze verschwende Zeit, ich war nach dem Programm genauso schlau wie vorher – und habe in den 3 Monaten ganze 2kg abgenommen. Und das trotz eiserner Disziplin, ohne Schokolade oder irgendeinen (auch wenn ich das Wort nicht mag) Cheat. Ohne Lebensqualität, ohne Spaß daran. Ich fühlte mich völlig eingeschränkt in dem was ich essen konnte – da ein Plan mir genau vorgegeben hat was ich täglich essen soll/muss. Ich esse gerne das worauf ich Lust habe. Was mir schmeckt, was mein Freund auch gerne mitisst, was schnell geht und wonach mir gerade einfach ist. Gegen das Sportprogramm kann ich gar nicht so viel sagen, das ist wirklich okay. Aber fest vorgeschrieben bekommen, was man essen soll?! Ist das der Sinn des Ganzen? Ganz abgesehen davon, bin ich nicht der Meinung, dass Pläne für „so kleines Geld“ individuell auf eine Person zugeschnitten ist. Ein Plan der wirklich individuell (und dann auch sinnvoll) ist, kostet im oberen dreistelligen Bereich. Da muss genau ermittelt werden, ob man eher der Kohlenhydrate- oder eher der Fettetyp ist. Ob die Hauptmahlzeit eher Mittags oder Abends sein sollte, wie viel Sport man macht, wie anstrengend der Beruf ist, wie viel man sich täglich bewegt, was man gerne isst usw. Wie ihr merkt, halte ich von Programmen nichts. Ich habe es ausprobiert und kann – zumindest für mich – behaupten, dass es Schwachsinn ist.

Nach meinem Staatsexamen habe ich mich Anfang März ’15 im Fitnessstudio angemeldet und wieder mit dem Kalorien zählen angefangen – jedoch meine Makros auf eine ausgewogene Ernährung angepasst (meine genaue Ernährung findet ihr hier!) Außerdem habe ich mir einen Trainingsplan erstellt und gehe seit dem 5x die Woche ins Fitnessstudio. Ich mache 3x die Woche Krafttraining und 2x die Woche Cardio (nähere Infos zu meinem Traingsplan hier!)

IMG_6036Vorher 2009, Nachher Mai 2015

Seit dem habe ich eigentlich nicht viel verändert. Ich habe das ganze Jahr 2015 Kalorien gezählt, darauf geachtet, dass ich ausreichend Proteine zu mir nehme (da ich Krafttraining mache), bin 5x die Woche ins Fitnessstudio gegangen. Ende 2015 habe ich dann die 65kg Marke geknackt. Das war die oberste Grenze für Normalgewicht bei meiner Größe (1,62). Ein unbeschreibliches Gefühl und ich hätte niemals gedacht, dass ich irgendwann mal völlig stinknormal bin. Zu dem Zeitpunkt habe ich mit meinem Frauenarzt eine erneute Blutuntersuchung durchgeführt und dabei kam raus: keine Prä-Diabetes mehr. Gesund. Der Bauchspeicheldrüse geht es hervorragend. Das ist für mich das allergrößte Geschenk, dass ich mir durch die Abnehmreise selbst gemacht habe. Keine insulinregulierenden Tabletten mehr. Keine Angst mehr vor Insulinspritzen. Einfach gesund.
Meine Schilddrüsenunterfunktion habe ich nach wie vor, daran wird sich wohl auch nie was ändern. Aber das ist okay, ich kann damit ganz gut leben. Ich bin mittlerweile auf die richtige Dosis eingestellt und bis auf die kleine Tablette die ich morgens nehmen muss, merke ich von der Erkrankung nichts mehr. Klar, mein Stoffwechsel ist nicht der Beste – aber daran habe ich mich gewöhnt.

Das wichtigste was ich 2015 für mich aber gelernt habe ist, dass man nicht alles zu ernst nehmen darf. Eine Pizza am Wochenende ruiniert nicht die gesamte Abnahme, genauso wie ein Salat nicht alles wieder rausreißt. Wenn ich am Wochenende bei meiner Familie bin oder mal eine Woche im Urlaub bin, dann zähle ich keine Kalorien. Dann achte ich auf keine Makros (okay, auf viel Protein schon – das hat sich mittlerweile zur Macke entwickelt :-D), dann genieße ich mein Leben und lasse einfach mal sieben grade sein. Und das ist auch okay, denn am Montag mache ich wieder diszipliniert weiter – ich hatte nie Probleme, wieder „reinzukommen“ oder mich wieder auf meinen Weg zu fokussieren, das klappte bei mir – zum Glück – immer erstaunlich gut.

Foto 20.05.16, 12 59 21Links: März 2016, Mitte: April 2016, Rechts: Februar 2016

Ich gehe gerne zum Sport, es ist eine absolute Leidenschaft geworden & für mich ist es schwieriger mal einen Ruhetag einzulegen, als mich zu motivieren ins Gym zu fahren. Sport hat sich zu einem festen Bestandteil meines Lebens entwickelt und durch das Krafttraining habe ich eine völlig neue Beziehung zu meinem Körper entwickelt. Ich liebe es, wenn ich Erfolge im Spiegel sehe – wenn ich sehe, dass die Beine straffer werden oder wenn der Bizeps größer wird. Jeder hat ein anderes Idealbild von sich selbst, die einen sind gerne kurvig, die anderen einfach sehr schlank und ich mag Muskeln 😀 Ich hätte das vor 3 Jahren niemals für möglich gehalten, dass ich mal zwischen Männern im Freihantelbereich stehe und mit Gewichten trainiere. Aber das Leben ändert sich, immer wieder, und das ist auch gut so.

Ich habe mich mittlerweile von der Waage aus meinem Schlafzimmer verabschiedet – ein schwerer und harter Schritt für mich, der mir gewiss nicht leicht fällt. Wer einmal so stark übergewichtig war und jahrelang auf seiner Abnehmreise sein Gewicht im Auge hatte, der wird es nachvollziehen können, dass man nicht auf einmal sein Gewicht als unwichtig empfindet. Dazu aber irgendwann in einem anderen Post mal mehr..

Ich konzentriere mich jetzt auf das Spiegelbild, ich möchte gerne etwas Körperfett noch verlieren und Muskelmasse aufbauen und dadurch meinen Körper weiter formen. Ich möchte auf keine Bühne und auch keine Bodybuilderin sein.  Ich habe einfach eine große Leidenschaft in dem entdeckt, was ich da tue und es macht mich glücklich. Ich ernähre mich ausgewogen ohne auf irgendetwas zu verzichten, habe meine Makros und Kalorien im Blick und es geht mir gut.

Foto 20.05.16, 13 01 10Nachher-Bilder Mai 2016

Irgendwie ist mein Weg zu Ende, aber irgendwie auch nicht. Einfach so aufhören und mit dem zufrieden sein, wie es jetzt ist, geht nicht. Ich möchte mehr, ich möchte das Beste aus mir herausholen. Ich dachte mit 65kg wäre alles zu Ende, aber zu Ende ist es wohl niemals. Klar, ich bin zufrieden mit mir, ich fühle mich wohl und schaue gerne in den Spiegel. Aber ich weiß da geht noch mehr, in mir steckt noch so viel und ich bin heiß darauf.. 😀

 

 

 

 

Written by ninamarleen

13 Comments

Chiara Gebhard

Oh mann, was für einen harten und langen weg du hinter dir hast ?
Du kannst sooo unglaublich stolz auf dich sein!! Ich freue mich riesig für dich! ? Respekt ?

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Emma

Hallo!
Ich finde es unglaublich toll was du erreicht hast! Großen Respekt dafür!
Ich habe auch vor mit dem tracken von Lebensmitteln anzufangen, habe bis jetzt aber noch keine App gefunden die mir zusagt…
Kannst du mir sagen, welche App du benutzt?

LG
Emma

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lea

Hey, ich mache auch 3x die Woche aktiv Sport, versuche mich ausgewogen fettarm und eiweißreich zu ernähren und mache dieses schon länger. Dennoch habe ich einen KFA von 27% sehe aber nicht dementsprechend aus. Hast du vielleicht Tipps wie ich mein Ziel besser verwirklichen könnte?
Liebe Grüße

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ninamarleen

Tut mir leid, aber ich kann leider nicht jedem irgendwelche Tipps geben um den Abzunehmen bzw. den Körperfettanteil zu reduzieren. Hier auf meinem Blog steht soooo viel wissenswertes – meine Zeit lässt es einfach nicht zu, dass ich noch jedem speziell helfe. Sorry :*

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Denise

Ich habe Dich gerade bei instagram entdeckt und habe mit Begeisterung diesen Beitrag gelesen – weitere werden gleich folgen. Das ist großartig, was Du da geschafft hast, Du inspirierst viele Menschen!

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Anna

Hey, Ich bin 17 Jahre alt und wiege 56kg bei einer Größe von 162cm. Ich gehe jetzt seit fast 6 Monaten ins Fittnisstudio und trainere 2x die Woche meinen ganzen Körper (auch mit etwas Gewicht). Zudem ernähre ich mich fettarm und proteinreich. Jetzt nach der Zeit habe ich gehofft Ergebnisse zu sehen, da ich meinen körper definieren möchte. Leider sagen alle meine Freunde und Verwandten, ich hätte eher zugenommen und dicke beine durch den Sport bekommen und sollte Ausdauertraining machen. Nun bin ich echt verwirrt, da der Trainer sich bestimmt was bei dem Plan gedacht haben muss….Meine Verwandten meinen ich mache mir nur einen „kastenförmigen Körper“

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ninamarleen

Wieso hörst du auf das was andere sagen? Hör auf dich. Hör darauf, was dein Körper dir sagt & achte auf dein Spiegelbild. Das ist das einzige was wichtig ist!

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Désirée

Hey Nina,
Ich liebe deinen Blog, deine Rezepte und deinen Insta Account. Du bist wirklich eine wahnsinnige Motivation und Inspiration 🙂 Da ich leider auch schon seit geraumer Zeit 20kg zuviel mit mir rumschleppe, habe ich Ende August die Reißleine gezogen, habe meine Ernährung umgestellt, zähle Kalorien und Makros und gehe nun 3x die Woche ins Fitnessstudio zum Krafttraining. Ich fühle mich zwar noch unglaublich unwohl als speckiges Schweinchen zwischen den ganzen durchtrainierten Jungs (Mädels verirren sich so gut wie nie in diese Ecke…), aber da muss ich wohl durch 🙂
Leider hat sich in den 1,5 Monaten Waagetechnisch nichts getan 🙁 Die erste Woche habe ich 1kg verloren und dabei bleibt es nun… Ich werde zwar von Woche zu Woche stärker und kann mehr Gewicht bewegen, aber mein eigenes Gewicht scheint sich nicht bewegen zu wollen. Ich finde das ziemlich frustrierend, dass ich so diszipliniert auf meine Nahrung achte und sich einfach nichts tut auf der Waage. Hattest du diesen Effekt auch als du mit dem Krafttraining angefangen hast? Weißt du noch, wie lange es gedauert hat, bis die Abnahme weiterging?
Liebe Grüße

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ninamarleen

Hallo liebe Désirée,
das Problem mit dem stillstehenden Gewicht hatte ich mehr als einmal. So pauschal lässt sich gar nicht sagen, wie lang es gedauert hat, bis sich wieder etwas auf der Waage getan hat. Manchmal waren es 2-3 Wochen, manchmal auch 1-2 Monate. Ich habe das Phänomen heute noch, dass es sogar auf der Waage teilweise nach oben geht – im Spiegel sich aber deutlich etwas tut.
Wenn du eisern dran bleibst und mit Ehrgeiz an deinem Ziel arbeitest, dann wirst du die Erfolge im Spiegel sehen. Die Waage ist letztendlich doch nur eine Zahl!

Liebe Grüße,
Nina

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Marina

Hallo Nina,

ich finde es einfach super, was für eine Leistung du hingelegt hast. 🙂
Ich finde auch deine Blogeinträge super, sie sind ausführlich, aber auch nicht zu lang.
Wo findest du deine Rezepte?
Liebe Grüße
Marina

Reply
Sophia

Liebe Nina, du hast hier einen richtig tollen Blog und ich verfolge dich und deinen Werdegang auf Instagram schon seit ein paar Wochen. Ich bin gerade dabei, meine Ernährung umzustellen und mit 20Kilo zuviel und ebenso einer Schilddrüsenunterfunktion ist der Anfang echt schwer für mich. Dass ich mich einfach gehen lassen habe die letzten zwei Jahre merke ich deutlich. Ich habe das Gefühl einer Tendenz nach unten, doch so richtig passiert noch kein Ruck auf der Waage, sodass ich sagen kann, mein Körper ist dabei.
Mein Ziel ist eindeutig weniger zu mir zu nehmen als zu verbrauchen, habe meine tägliche Bewegung um einiges angehoben, und auf eine ausgewogene Ernährung geachtet. Aber es macht mich so unsicher, meine Ernährung zu tracken, wenn mir scheinbar jede App oder Programm etwas anderes anzuzeigen scheint. Die Internetseite gesundepfunde.de, die du empfohlen hast, hat mir auch eine ziemlich hohe Kalorienanzahl angezeigt, bei der ich fast überzeugt bin, sie zu unterschreiten, sodass ich jetzt mit der App Lifesum nochmal den Test wage, ob es hinkommt.
Mit gefällt auf jeden Fall, dass du so motivierst und deine Rezepte hier vorstellst, das ist sehr inspirierend, danke dafür und mach weiter!

Reply
ninamarleen

Hallo liebe Sophia,

vielen lieben Dank für deine Nachricht! Ich wünsche dir ganz viel Erfolg auf deinem Weg – das wichtigste ist wirklich dran zu bleiben, egal wie viele Rückschläge man erleiden muss.

Viele liebe Grüße,
Nina

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