Knappe 3 Wochen ist unser Urlaub nun schon wieder her und ich würde alles dafür geben die Zeit zurück zu drehen. Es war ein super spontaner Urlaub mit vielen Stolpersteinen und Hindernissen, schlechtem Wetter und mit minimaler Überforderung das erste Mal so weit weg von Zuhause und dann direkt als Backpacker – aber trotzdem ein für uns wunderschöner Urlaub.

Unsere Reise startete am Düsseldorfer Flughafen Abends um 21:30 nach Bangkok über Abu Dhabi mit Etihad Airways – eine der größten und besten Airlines der Welt. Es war für uns beide das erste Mal ein Langstreckenflug und so waren wir eigentlich ganz froh, dass wir auf der Hälfte der Strecke (nach knapp 6 Stunden) einen kurzen Aufenthalt in Abu Dhabi hatten. Ich fliege gerne und bin mir auch bewusst, dass dies das sicherste Verkehrsmittel ist – aber Start und Landung werden trotzdem niemals meine besten Freunde. Aber ich war wirklich gelassen am Flughafen, war müde vom Tag und freute mich auf den Urlaub. Am Flughafen in Düsseldorf nahm das Chaos dann eigentlich schon seinen Lauf – Etihad Airways konnte keinen Flieger zur Verfügung stellen, sodass wir auf eine „Billigairline“ aus Portugal umgebucht wurden. Im Flieger selbst saß neben uns eine junge Familie mit einem zwei Monate alten Baby. Wer schon mal geflogen ist, der weiß, dass Druck und Lautstärke selbst für erwachsene Menschen echt nervtötend sein können und für das kleine Baby muss es noch furchtbarer gewesen sein und das hat es uns auch lauthals gezeigt. Ich will mich nicht beschweren, das Baby kann nichts dafür, aber so habe ich natürlich auf dem Flug von exakt 0 Minuten geschlafen 😅 äußerst praktisch bei einem Flug über Nacht plus einer Zeitverschiebung um +3 Stunden. Planmäßige Landung in Abu Dhabi war 06:35 – der Flug nach Bangkok sollte um 08:55 gehen. Kurz vor dem Landeanflug in Abu Dhabi dann eine kleine Katastrophe: Gewitter! (In Abu Dhabi? habe ich was verpasst?!). Der Pilot musste die Maschine dann leider auf einem Flughafen außerhalb zwischenlanden wo wir dann geschlagene 5 Stunden auf dem Rollfeld standen und somit mit 6 Stunden Verspätung in Abu Dhabi landeten. Unser Flieger nach Bangkok war natürlich zwischenzeitlich weg und einen freien Flug am selben Tag gab es nicht mehr. Nach 12 Stunden Flug ohne Koffer in Abu Dhabi war natürlich genau in unserem Sinne. Der nächste freie Flug erst am Tag drauf um 12 Uhr Mittags. Aber so spielt das Leben und in diesem Moment war ich so dankbar, dass wir uns für eine so gute Airline entschieden haben denn wir haben ein Hotelzimmer für die Nacht bekommen und reichlich Verpflegung und der Service war wirklich spitze!

Am nächsten Tag (an dem wir eigentlich schon Bangkok erkunden wollten) sollte es denn um 12:00 planmäßig losgehen. Aber es wäre ja kein Abenteuer gewesen wenn das so reibungslos geklappt hätte 🙄 in Abu Dhabi regnet es nie – aber an diesem Wochenende natürlich direkt doppelt. So musste unser Flieger den Start um 3 Stunden verzögern, sodass wir erst spät am Abend in Bangkok gelandet sind. Tierisch fertig nach quasi zwei Mal 12 Stunden Flug sind wir dann aber ENDLICH angekommen. Ab ins Taxi und ins Hotel. Inzwischen war es 23:30 und wir haben uns nur noch schnell etwas zu Essen gesucht und sind dann tot ins Bett gefallen. Um Bangkok zu erkunden blieb uns dann aber leider gar keine Zeit mehr da am nächsten Tag schon unser Flieger nach Koh Samui ging. Aber wir waren einfach nur noch dankbar, dass es nach diesem Stress endlich Richtung Sonne, Strand und Meer ging 🌴🌞

In Koh Samui angekommen haben wir am Flughafen noch schnell unsere Unterkunft gebucht und dann ging es nachdem wir 4 Stunden auf ein Taxi gewartet haben (Leute, ich weiß nicht was da los war!!!) eeeendlich zum Hotel .

(Unsere Unterkunft: https://www.booking.com/hotel/th/pardise-beach-resort.de.html)

Den Tag haben wir dann nur noch am hoteleigenen Strand verbracht, haben im Restaurant ein völlig überteuertes Curry gegessen und haben uns auf unser Bett gefreut. Und Thailand hat sich gedacht: „komm, eure Anreise war so scheiße, ich setze noch einen oben drauf!!!“ und hat uns an unserem ersten richtigen Urlaubstag mit einem schönen Monsun geweckt. Und Regen ist in Thailand nicht nur ein bisschen Regen wo man sich eventuell einen Regenschirm schnappt und trotzdem alles erkunden kann – nein, Regen ist Thailand bedeutet: warten! 🌨 Also haben wir ganz gemütlich und ruhig gefrühstückt, einen Teil unserer Klamotten gewaschen und uns einen Roller gemietet. In Thailand spielt sich jegliche Fortbewegung mit dem Roller ab und da mein Freund seit seiner Jugend Roller- & Motorraderfahrung hat war dies kein Problem für uns. Als der Regen sich dann verzogen hat, haben wir unser Ross gesattelt und sind los gedüst 🏍

Das Wetter war etwas durchwachsen, immer mal wieder kam ein großer Schauer runter aber wir haben an dem Tag mit dem Roller knappe 100km gerissen und fast die gesamte Insel abgeklappert. Der Linksverkehr ist wirklich nur die ersten Minuten gewöhnungsbedürftig aber daran gewöhnt man sich wirklich schnell. Man ist mit Roller einfach so viel freier und unabhängiger – wir haben pro Tag knappe 5€ bezahlt und 2-4€ Benzin, je nachdem wie viel wir unterwegs gewesen sind. Bei unserer Hotelsuche haben wir uns auf jeder Insel bewusst für einen ruhigeren Strand entschieden und sind dann lieber mit dem Roller alle anderen Strände abgeklappert. Da empfiehlt es sich wirklich eine SIM-Karte vor Ort zu kaufen, sodass man ein Navi auf dem Handy nutzen kann und sich auf den vielen Reiseblogs die schönsten Strände rauspickt. Ich rate euch aber wirklich bedacht und vorsichtig zu fahren. Die Thais fahren nämlich „wie besengte Säue“ und wir haben einige Unfälle von leichtsinnigen Urlaubern gesehen, die meist auch ohne Helm unterwegs gewesen sind.

Am Abend sind wir dann mit dem Roller auch auf die sogenannten Nachtmärkte gefahren. Die Thais arbeiten den ganzen Tag und nehmen ihre Hauptmahlzeit dann erst spät am Abend zu sich, sodass auf den Nachtmärkten die auf den Inseln überall zu finden sind, immer ein reges Treiben herrscht. Wir waren zu Beginn wirklich sehr skeptisch was das Essen dort angeht. In Deutschland würde ich ein Lokal das auf diese Weise Essen zubereitet nicht einmal mit Schutzanzug und Atemmaske betreten – aber in Thailand gibt es das beste und leckerste Essen an den schäbigsten Ecken. Wir haben irgendwann einfach alles gegessen, uns komplett durchprobiert und hatten keine Hemmungen mehr. Egal ob Hühnchen vom Grill, Meeresfrüchte, Insekten oder geräucherter Fisch – und: wir hatten weder Durchfall noch sonstige Probleme! Außerdem solltet ihr alles an Obst essen was ihr zwischen die Finger bekommt, denn ich kann euch versprechen: Obst schmeckt in diesen Ländern noch mal ganz anders als bei uns aus dem Supermarkt 🍍🍉🍑 ich weiß nicht wie ich jemals wieder eine Mango oder Ananas hier in Deutschland essen soll – dazwischen liegen einfach Welten!

Am zweiten Tag sind wir wieder auf den Roller gesprungen und haben weiter die Insel erkundet. Nach einem traumhaft schönen Vormittag am Strand zog sich dann langsam das Wetter immer mehr zu und wir dachten uns: „hmmm.. vielleicht doch lieber zum Hotel zurück, dort ein bisschen ins Meer oder in den Pool und etwas entspannen – eine Massage oder ein paar Cocktails und am Abend essen gehen“ – also ab auf den Roller und los. Bis zum Hotel trennten uns knappe 25km und mit dem Roller und den thailändischen Straßenverhältnissen dauert das doch etwas länger. Auf halber Strecke dachte ich mir, dass der Himmel gefährlich dunkel aussieht und so haben wir einen kurzen Stopp auf einem Markt gemacht um unseren Obstvorraut aufzufüllen. Und dann kam Monsun 2.0! Wir auf diesem Markt zwischen Schweinsköpfen, undefinierbaren Fischen und Gedärmen – dieser Geruch ist kaum zu beschreiben. Und es regnete und regnete und regnete. Selbst die Thais haben um uns herum alles abgebrochen und die Straßen waren wie leer gefegt. Denn Regen in Thailand ist einfach eine andere Liga als bei uns. Da ist Roller fahren einfach nicht mehr möglich und so saßen wir dort geschlagene 3 Stunden. Man muss dazu sagen, dass Ende März in Thailand keine Regenzeit ist sondern dies eigentlich der heißeste Monat mit bis zu 35 Grad und maximal einem Regentag ist. Aber bei uns halt nicht 😀 Irgendwann wurde der Regen etwas weniger (bei uns wäre das in Deutschland immer noch starker Regen gewesen) und so haben wir uns in Regencapes auf den Roller geschwungen und sind die restlichen 13km durch strömenden Regen gefahren. Dass wir anschließend, trotz Regencape, bis auf die Unterhose nass waren muss ich wohl nicht dazu sagen 😉

Nach 3 Tagen Koh Samui haben wir uns dann entschieden die Insel zu wechseln und nach Koh Phangan zu fahren. Koh Samui ist schön, aber den richten WOW Effekt hatten wir noch nicht. Nach Koh Phangan kommt man ganz einfach mit der Fähre für ein paar Euro. Unsere Tickets hat das Hotel direkt gebucht, genauso wie den Transfer zum Pier und anschließend zum Hotel – so war es um einiges einfacher und großartig handeln kann man an dieser Stelle auch nicht.
Am Pier haben wir noch schnell die Unterkunft gebucht und nachdem wir im Hotel angekommen sind haben wir uns direkt wieder einen Roller gemietet und sind losgedüst. Und Koh Phangan meinte es gut mit uns: die Sonne schien und der ganze Stress der letzten Wochen, der Examensstress, die Anspannung durch das Studium und die Suche nach einem Referendariatsplatz – alles viel auf einmal von mir ab.

Am nächsten Tag sind wir ganz früh mit dem Roller auf die andere Seite der Insel gefahren und da war er, der WOW Moment. Diese Insel ist so unsagbar schön – wir haben Strände gesehen wie aus dem Bilderbuch, haben einsame Wasserfälle entdeckt und die Herzlichkeit der Thais kennengelernt. Diese Insel hat mich völlig verzaubert und eigentlich hätte ich die 14 Tage auch komplett dort verbringen können. Koh Phangan ist eigentlich für die FULLMOON Partys bekannt – obwohl dort mittlerweile auch HALFMOON und BLACKMOON gefeiert wird 😆 Hauptsache feiern! Aber wir haben uns bewusst wieder für einen ruhigen Strand entschieden – für abgelegenere Orte und einsamere Strände, denn Party machen kann ich auch zuhause – dafür fahre zumindest ich nicht in den Urlaub. (Unsere Unterkunft: https://www.booking.com/hotel/th/nice-sea-resort.de.html)

So schön wie Koh Phangan auch war – unsere Thailandreise wäre ja kein Abendteuer gewesen wenn auch hier alles glimpflich verlaufen wäre. In Thailand sind Straßenhunde wirklich ein, finde ich jedenfalls, großes Problem. Wirklich überall sind Hunde, in jedem Restaurant, an jedem Strand, selbst mitten auf der Straße oder direkt vor dem Eingang eines Supermarktes liegen Hunde. 90% dieser Hunde sind aber friedlich, liegen nur herum und schlafen. Aber manche Hunde sind auch aggressiv und davon haben wir so einige kennen gelernt. Da wir mit dem Roller unterwegs gewesen sind, sind wir auch regelmäßig in kleine Wege eingebogen um zu schönen Stränden zu kommen. An einem Tag hatte es morgens sehr geregnet, sodass der Boden noch etwas aufgeweicht und noch viele Pfützen da waren. Wir sind aber todesmutig in diesen Weg eingebogen und haben nach ein paar Metern gemerkt „okay, so gut befahrbar ist der Weg hier nicht“ – und dann Schoss plötzlich ein Hund aus einem Gebüsch hervor und ich schwöre euch: hätte der uns zu packen bekommen weiß ich wirklich nicht welche Körperteile ich dabei verloren hätte!!! Also ist mein Freund mit Gas auf Anschlag durch diesen matschigen und nassen Weg gefahren um dem Hund zu entkommen. Am Ende der Straße stellten wir fest, dass wir dort nicht durch zum Strand kommen würden und wieder zurück mussten. Das heißt auch vorbei an dem Hund! Es gab eigentlich nur zwei Möglichkeiten: irgendwie mit Vollgas heil dadurch kommen oder auf die Schnauze legen und zu Gott beten. Der Hund kam natürlich erneut auf uns zu und war zwischenzeitlich auf Höhe des Nummernschildes und hat bereits nach meinen Beinen geschnappt. Aber: ich schreibe diesen Artikel für euch – also habe ich es überlebt 😅

Nach 4 Tagen Koh Phangan haben wir dann erneut die Insel gewechselt – ungefähr jeder sagte uns: „ihr müsst nach Koh Tao, das ist die allerschönste Insel“. Dementsprechend hoch waren unsere Erwartungen. Und was soll ich sagen? Wir wurden gnadenlos enttäuscht 🙁 ganz abgesehen davon, dass das Wetter nun mittlerweile zu 75% aus Regen bestand hat diese Insel nichts von dem wunderschönen Feeling was Koh Phangan bei uns ausgelöst hat. Auch hier waren wir wieder mit dem Roller unterwegs und haben wirklich der ganzen Insel eine Chance gegeben – aber es ist dort einfach dreckig, zugemüllt und heruntergekommen. An jeder Ecke liegt Abfall, die Thais schmeißen jeglichen Müll einfach vor die Haustür, egal ob Essensreste, alte Matratzen, kaputte Roller oder Plastikmüll. Wirklich schön ist es nur an den Stränden die von ansässigen Resorts gepflegt werden. Aber eine Insel ist für mich mehr als ein schöner Strand. Genau das macht die thailändischen Inseln nun mal aus – die Landschaft, die Berge, die Aussichtspunkte, die Palmen, die Straßen, die kleinen Restaurants, Dschungel und Wasserfälle. Aber einfach überall war Müll. Dazu kam dann, dass es am zweiten Tag auf Koh Tao komplett geregnet hat – also wirklich nicht mal 5 Minuten Regenpause und die Wettervorhersage für die drei nächsten Tage sah genauso aus: Regen, Regen Regen! Also haben wir uns gedacht, dass das so keinen Sinn macht und wir die Inseln leider abbrechen müssen. Auf den anderen Inseln wie Koh Phi Phi, Koh Mak oder Phuket sah es ebenfalls nicht anders aus und so sind wir nach Bangkok aufgebrochen. Wenigstens noch ein bisschen Sightseeing, nachdem wir auf der Hinreise leider gar keine Chance dazu hatten und einfach ein bisschen shoppen. Also fix einen Inlandsflug von Koh Samui nach Bangkok gebucht und schon saßen wir auf der Fähre nach Koh Samui. Angekommen auf Koh Samui hat sich das ganze Ausmaß des Regens erst richtig deutlich gezeigt. Viele Straßen waren nicht befahrbar da sie vom Regen quasi versunken waren – es kam flussartig die Straßen herunter gelaufen und wir waren froh, dass uns ein großer Bus zum Flughafen gebracht hat – denn alles andere wäre definitiv nicht möglich gewesen. Unser Flieger ging dann zum Glück rechtzeitig und so kamen wir am frühen Abend in Bangkok an.

(Unsere Unterkunft: https://www.booking.com/hotel/th/eastin-grand-sathorn.de.html)

In Bangkok haben wir dann nicht mehr viel gemacht außer gegessen, gebadet und geshoppt. Rückblickend finde ich Bangkok recht unspektakulär – man muss dort keine Woche Urlaub machen und wenn man es einmal gesehen hat, dann reicht es auch und man kann beim nächsten Thailandurlaub direkt zu den Inseln durchstarten 😉

Nach 3 Tagen Bangkok ging es dann spät Nachts für uns zurück nach Deutschland. Aber das Abendteuer war natürlich noch nicht vorbei – nein nein! Am Flughafen in Bangkok haben wir erfahren, dass unser Anschlussflug von Abu Dhabi nach Düsseldorf überbucht ist und wir einen Ersatzflug nach Berlin nehmen müssen und von dort dann erst mit dem Flieger nach Düsseldorf. Problem: zwischen Ankunft in Berlin und Start nach Düsseldorf lagen genau 60 Minuten. Und unser Flieger hatte natürlich – wie sollte es anders sein – 65 Minuten Verspätung. Also saßen wir dann in Berlin und hätten am späten Abend einen Flug nach Berlin bekommen. Wir hatten zwischenzeitlich aber schon 18 Stunden Reise hinter uns und wollten einfach nur noch nach Hause. Also einen überteuerten ICE für 180€ gebucht und ab nach Hause. Aber der Zug war pünktlich und so sind wir am Abend müde aber glücklich in Bremen ins Bett gefallen 😄

Viele haben mich gefragt ob ich die Reise bereue oder noch mal antreten würde, ob ich enttäuscht sei oder ob ich lieber zuhause geblieben wäre wenn ich vorher gewusst hätte was auf uns zukommt. Dazu kann ich nur sagen: hätte mir jemand in Düsseldorf am Flughafen vor der Reise gesagt was passieren wird – ich wäre trotzdem in den Flieger gestiegen. Wir hatten eine unfassbar tolle Zeit, wir haben so viel zusammen gelacht, hatten so viel Spaß und haben gemeinsame Erinnerungen und Bilder in unseren Köpfen geschaffen und das kann uns niemand mehr nehmen. Natürlich war die verpasste Zeit durch das Flugchaos in Abu Dhabi und der viele Regen auf den Inseln ärgerlich – aber wer mich auf InstaStorys verfolgt hat, der hat gesehen, dass ich eigentlich alles recht positiv gesehen habe. Man kann gewisse Dinge im Leben nunmal nicht ändern, wieso also darüber aufregen? Es verändert nichts. Man kann nur das Beste daraus machen und trotzdem Spaß haben. Eine Abonnentin sagte mir: „die Erinnerungen an die Reise bestimmt ihr – nicht das Wetter oder andere Umstände“ und genau das haben wir uns zu Herzen genommen. 💗 ich würde lügen wenn ich sagen würde ich hätte mich nicht über 30 Grad und Sonne pur gefreut – natürlich war das eins unserer Hauptgründe für den Urlaub, aber trotzdem war er für uns wunderschön. Ich habe über mich selbst gelernt viel gelassener und entspannter zu sein, Dinge zu nehmen wie sie kommen und die Zeit die man hat voll auszukosten und zu genießen.

Written by ninamarleen

3 Comments

Julia

„In Bangkok haben wir dann nicht mehr viel gemacht außer gegessen, gebadet und geshoppt. Rückblickend finde ich Bangkok recht unspektakulär – man muss dort keine Woche Urlaub machen und wenn man es einmal gesehen hat, dann reicht es auch und man kann beim nächsten Thailandurlaub direkt zu den Inseln durchstarten. “

Bangkok als unspektakulär zu bezeichnen ist schon grenzwertig wenn man keinen einzigen Tempel oder besichtigt hat.

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ninamarleen

Jede Meinung ist subjektiv und jeder Mensch darf seine eigene freie Meinung haben – das ist doch das schöne an diesem Land. Ich spreche hier von der Stadt Bangkok als solche – nicht von den Tempeln und die ist meiner Meinung nach eben unspektakulär. Ich habe mich mit vielen Urlaubern unterhalten die zum Teil schon mehrfach in Bangkok waren und die diese Meinung geteilt haben. Eine Meinung als grenzwertig zu bezeichnen ist daher meiner Auffassung nach nicht die richtige Wortwahl. Trotzdem vielen Dank für deinen Kommentar.

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