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Heute gibt es für euch ein paar schnelle Grillrezepte, die immer gut ankommen – sehr sicher gelingen und mal etwas ganz anderes sind als Kartoffelsalat zur Bratwurst.

Nr.1: Antipasti mit Melone und Schinken
Dieses Rezept macht alleine optisch schon richtig etwas her!
Dafür benötigt ihr 125g Rucola, 100g Serrano-Schinken, 1/2 mittelgroße Cantaloupe Melone, 100g Feta, 4 Feigen, 2 EL Balsamico-Creme dunkel, 2 EL Balsamico Himbeere, Salz und Pfeffer.

Zunächst den Rucola waschen und trocken tupfen (bzw. mit einer Salatschleuder trocknen). Den Rucola auf einem großen Teller anrichten. Die Melone schälen und in etwa ca. 1cm breite Schiffchen schneiden und auf den Rucola legen. Nun den Schinken locker über dem Rucola verteilen. Feigen waschen und vierteln und ebenfalls auf dem Teller verteilen. Den Feta über den Teller bröseln, salzen und pfeffern und mit der Balsamico-Creme beträufeln.

Nr. 2: Ciabatta
Hätte mir jemand vorher gesagt, dass Ciabatta selber machen SO leicht ist – ich hätte mir viele „ich muss noch schnell zum Bäcker Baguette zum Grillen kaufen“ erspart. Das Einzige was man mitbringen muss: etwas Zeit. Da der Teig relativ lange ruhen muss kann man sich nicht eine Stunde vor dem Grillen überlegen, dass man noch gerne Ciabatta backen würde – aber wir grillen in der Regel auch nie so spontan.

Ihr benötigt: 1/2 Würfel Hefe (ca. 20g), 500 Weizenmehl Type 550 (WICHTIG! Das herkömmliche Mehl ist Type 450 und für Ciabatta zu fein), 2 EL Olivenöl, 15g Salz, 1 TL Zucker, 320g Wasser

Das Wasser muss lauwarm sein – die optimale Temperatur sind 37 Grad. In dem Wasser zusammen mit dem Salz und dem Zucker die Hefe vollständig auflösen. Mehl und Olivenöl dazu geben und mithilfe eines Knethackens die Mischung zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten. Achtung: der Teig bleibt sehr flüssig und klebrig. Das hat mich beim ersten Mal auch etwas verschreckt – muss aber bei einem guten Ciabatta so sein. Den Teig in der Schüssel abdecken und an einem warmen Ort für 3 Stunden gehen lassen. Anschließend den Teig in zwei Portionen teilen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu 2 Broten ausrollen (wichtig: nicht mehr kneten!) und auf das Backblech legen. Die beiden Brote mit Mehl bestäuben und mit Frischhaltefolie abdecken und für weitere 2 Stunden gehen lassen. Die Frischhaltefolie ist an der Stelle so wichtig, da ein Geschirrtuch dem Teig die Feuchtigkeit entzieht. Ein nasses Geschirrtuch wird schnell zu kalt und die Hefe braucht genügend Wärme um zu gehen.
Am Ende der Zeit den Backofen auf 190 Grad vorheizen. Die Brote mit Wasser bestreichen und erneut mit Mehl bestäuben und nun für 30 Minuten backen. Jeder Backofen ist hier etwas anders – daher zwischendurch kontrollieren, damit die Brote nicht zu hart werden.

Nr.3: Brokkolisalat
Wer einen Thermomix hat, dem ist dieses Rezept bestens bekannt. Ich habe vorher noch nie Brokkoli roh gegessen und konnte mir das in der Kombination mit Apfel und Paprika auch absolut nicht vorstellen – es ist aber eine total leckere Kombination, die man wirklich mal ausprobieren sollte.

Die Zutaten sind recht simpel: 1 Brokkoli, 1 rote Paprika, 1 Apfel, 30g Pinienkerne, 25g Olivenöl, 15g Weißweinessig (oder anderen hellen Balsamico), 1 TL Honig, 2 TL Senf, 1 TL Salz, 1/2 TL Pfeffer.
Brokkoli, Apfel und Paprika sehr gründlich klein schneiden – am besten geht das tatsächlich mit einer Küchenmaschine oder einem Küchenhexler. Olivenöl, Weißweinessig, Honig, Senf und Gewürze dazu geben und unterrühren. Fertig!

Nr. 4: der schnellste und leckerste Nudelsalat
500g Nudeln, 1 Glas Pesto Rosso, 100g Tomaten, nach Belieben noch frischen Rucola oder Babyspinat – simpel: Nudeln kochen, abkühlen lassen, Pesto an die Nudeln, klein geschnittene Tomaten, fertig.

Wie ihr seht – es muss nicht immer Kartoffelsalat zur Bratwurst sein. Mit ein paar einfachen schnellen Rezepten kann man tolle Abwechslung auf den Grilltisch bringen – ohne, dass man Meisterköchin ist.

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Cheesecake-Brownies

by ninamarleen

So, nachdem ihr auf die Cheesecake-Brownies in meiner IGstory so abgegangen seid – das ganze aber leider ein Thermomix Rezept gewesen ist – habe ich mal versucht das Rezept für euch etwas abzuwandeln, damit ihr es fleißig nachbacken könnt und ich muss sagen sie sind mir wirklich gut gelungen 🤤

Zutaten:

Für den Brownieteig:
200g Zartbitter-Schokolade
120g Zucker
150g Butter
1 TL Vanillezucker
3 Eier
1 Prise Salz
185g Mehl
1 TL Backpulver

Für die Cheesecake-Teig:
90g Butter
100g Zucker
1 TL Vanillezucker
2 Eier
450g Doppelrahm-Frischkäse


Zubereitung:

Schokolade klein hacken und zusammen mit der Butter, dem Zucker und dem Vanillezucker auf niedriger Stufe im Topf schmelzen lassen. Wenn die Schokolade komplett geschmolzen ist den Topf vom Herd nehmen und die Schokolade ca. 15 Minuten abkühlen lassen. In einer Rührschüssel die Schokolade zusammen mit den Eier, Mehl, Backpulver und Salz verrühren. Anschließend ca. 3/4 des Teiges in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (optimalerweise habt ihr eine quadratische Brownieform) fülle.

Für den Cheesecake eine saubere Rührschüssel nehmen und die Butter mit dem Zucker, Vanillezucker und den Eier mit einem Rührgerät schaumig schlagen. Dann den Frischkäse unterheben und auf den Brownieteig in die Form geben.

Nun mit zwei Löffel den restlichen Brownieteig als Kekse auf der Mischung verteilen und diese mit dem Stiel vom Löffel grob unterziehen, sodass eine Marmorierung entsteht (klappt mal besser, mal schlechter).

Den Kuchen anschließend für 50 Minuten bei 180 Grad Umluft backen. Mein Kuchen war leider etwas zu lange drin, weshalb der Käsekuchen oben etwas braun geworden ist – geschmacklich aber immer noch top. Nach dem Backen die Cheesecakebrownies ca. 2 Stunden abkühlen lassen und dann genießen.

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Ich bin wirklich Pasta-Lover Nr. 1! 🍝

Nudeln gehen bei mir zu jeder Tages- und Jahreszeit, egal ob kalt oder warm, kurz, lang, dick, dünn, gefüllt oder überbacken. Ich liebe Nudeln einfach. Ich kaufe im Supermarkt schon immer sehr gerne frische Pasta – aber abgesehen davon, dass frische Pasta im Kühlschrank auch viel Platz wegnimmt, geht es auch einfach irgendwann ins Geld. Also wieso nicht mal Pasta selber machen? Alles was man dafür benötigt ist spezielles Mehl, Eier, Olivenöl und ein Nudelholz oder im optimalen Fall eine Nudelmaschine. Ich zeige euch ganz unten welche Maschine ich benutze.

Wichtig ist, dass ihr Mehl mit dem Typ „00“ nehmt – das ist besonders fein und hat einen hohen Klebergehalt.

Ihr benötigt:

  • 400g Mehl
  • 4 Eier
  • 2 EL Olivenöl

Zunächst gebt ihr alle Zutaten in eine Rührschüssel und mit leicht angefeuchteten Händen die Masse ca. 5-10 Minuten zu einem glatten Teig kneten. Anschließend immer wieder eine Teigkugel formen und diese mit dem Handballen platt drücken, zusammenfalten und den Vorgang wiederholen. Ihr müsst hier wirklich lange kneten (im besten Fall habt ihr dafür eine Küchenmaschine mit Knethacken, ansonsten müsst ihr wirklich 15-20 Minuten gut kneten). Am Ende der Knetzeit sollte der Teig, wenn ihr eine Kugel draus formt, komplett glatt sein. Diesen dann für ca. 30 Minuten in Frischhaltefolie wickeln. Anschließend den Teig noch mal vierteln und auf einer bemehlten Fläche immer dünner ausrollen, die anderen Teigstücke in der Zwischenzeit wieder in Frischhaltefolie wickeln, da diese sonst austrocknen. Oder ihr walzt den Pastateig durch eine entsprechende Maschine. Dort fängt man auf der dicksten Stufe an (meistens 8mm) und arbeitet sich dann Stück für Stück bis auf die gewünschte Dicke vor. Währenddessen die fertig ausgerollten Platten immer mit einem leicht feuchten Geschirrtuch abdecken, damit sie nicht austrocknen.

Anschließend in einem Topf mit ausreichend Wasser und Salz (wichtig, denn die Nudeln nehmen jetzt ihren Geschmack an!) kochen – aber: die Kochzeit ist deutlich kürzer als bei trockener Pasta. Es genügen schon 3-4 Minuten.

Ich muss wirklich zugeben, dass Pasta selber machen unfassbar einfach ist und ich das total überschätzt habe. Klar man braucht etwas Geduld und Zeit, denn das Walzen des Teiges dauert schon seine Zeit – aber man benötigt fast keine Zutaten (Mehl, Eier, Öl habe ich wirklich immer zuhause) und frische Pasta schmeckt noch mal um längen besser als getrocknete Pasta. Solltet ihr also auch solche Pastalover sein, kann ich euch nur empfehlen das Rezept mal auszuprobieren und euch vielleicht eine Pastamaschine zuzulegen. Wie gesagt, die sind nicht teuer und erfüllen alle ihren Zweck. Die meisten dieser Maschinen schneiden euch am Ende die Nudeln auch in eure gewünschte Form – sei es Tagliatelle, Spagetti & co.

Ich habe übrigens die Bosch MUM5 mit dem Pasta-Aufsatz und damit geht die Pastaproduktion wirklich super easy. Den Teig kann ich direkt super lange in der Maschine kneten, ohne müde Hände zu bekommen und am Ende rollt der Aufsatz mir die Nudeln auch in die gewünschte Dicke und schneidet sie mir sogar.

Die Pasta mit Ei kann man im Kühlschrank 3 – 4 Tage problemlos aufbewahren oder einfrieren.

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Bananenbrot

by ninamarleen

Ihr benötigt: 4 reife Bananen, 70ml neutrales Pflanzenöl, 70ml Ahornsirup (lässt sich mit Honig ersetzen aber dann wird das Brot dunkler und ihr müsst ein wenig bei der Backzeit die Augen aufhalten), 70ml Mandelmilch, 300g Dinkelmehl, eine Prise Salz, 1/4 TL Zimt, 1/2 Pck. Backpulver, 2 Handvoll Walnüsse. 


Die Bananen mit einer Garbel zermatschen und mit den flüssigen Zutaten vermengen (am besten tatsächlich mit einem Mixer oder Pürierstab) – danach alle trockenen Zutaten unterheben. Die Wallnüsse grob mit einem Messer hacken und 2/3 der Nüsse unter den Teig heben. Den Teig in eine Kastenform füllen & die restlichen Nüsse auf dem Teig verteilen. Dann bei 180 Grad Umluft für 50-60 Minuten in den Backofen, je nach Ofen unterscheidet sich das etwas! Fertig 🙂

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